Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,
zunächst einmal möchten wir Ihnen alles Gute zum Neuen Jahr wünschen.
Die internationalen politischen Entwicklungen lassen nichts Gutes erwarten, wir sollten uns davon nicht den Schneid abkaufen lassen. Dasselbe empfehlen wir für die lokalen Entwicklungen: Think global, act local.
Wir laden Sie hiermit ein zur ersten Mitgliederversammlung des Fördervereins Rabbinerhaus Gelnhausen e.V., am:
Mittwoch, dem 26. März, um 18:30 Uhr,
Seminarraum im I.OG
Heylstraße 23 in Gelnhausen-Hailer.
Eine Tagesordnung wird Ihnen noch separat zugesandt, es wäre schön, wenn Sie sich den Termin jetzt schon notieren würden.
Kommen wir zu einer kurzen tour d‘horizon, einer Chronik der laufenden Ereignisse, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. (Also was alles so passiert ist.)
1.) Bei der erfolgreichen Veranstaltungspremiere mit Annebelle Pithan in der Ehemaligen Synagoge am 7. September 2024 bekamen wir weitere Unterstützung aus der Bürgerschaft.
Der Vorsitzende des Denkmalbeirats im Main-Kinzig-Kreis, Dr. Christian Mann, erklärte sich bereit, uns bei der Beauftragung zur Berechnung der Sanierungskosten des Rabbinerhauses zu helfen.
Schon vorher war uns von der unteren Denkmalschutzbehörde des Kreises signalisiert worden, dass man dort aufgrund der öffentlichen Bedeutung des Hauses eine unentgeltliche ungefähre Schätzung vornehmen könne.
Dies hört sich einfacher an, als es ist. Denn Eigentümer des Hauses und somit Auftraggeber für ein solches Unterfangen ist die Stadt und wie bei Gottes Mühlen, so arbeiten auch die der Stadt Gelnhausen sehr langsam. Sprich: Das zuständige Dezernat und die Rathausspitze tun sich sehr schwer, sich mit diesem Angebot zu befassen.
2.) In den darauffolgenden Wochen nahmen wir Kontakt auf zum Freundeskreis der Synagoge Schlüchtern und lernten bei einer Besichtigung der dortigen Synagoge engagierte Menschen kennen. Erfreulicherweise ergaben sich hierbei sehr interessante Kontakte, die für uns möglicherweise hilfreich sein können. Auf der MV am 26.März kann darüber berichtet werden.
3.) Nicht zuletzt aufgrund dieser beginnenden Kommunikation wurde ein Besichtigungstermin in Gelnhausens Ehemaliger Synagoge und dem Rabbinerhaus vereinbart. Drei Architekten waren eingeladen und mussten gemeinsam mit dem Vorstand vor Ort wartend eine herbe Abfuhr hinnehmen. Auf Weisung des Bürgermeisters verweigerte Herr Haas (Dezernatsleitung Bau- und Stadtplanung) den Zugang zur Ehemaligen Synagoge. In einem klärenden Gespräch erklärte Bürgermeister Litzinger dies im Nachhinein als ein Missverständnis.
4.) Am 2. Dezember konnten der Vorsitzende und der Schatzmeister des Fördervereins eine Spende der Kreissparkasse in Höhe von 1.000 € in Empfang nehmen. Landrat Stolz und der Vorsitzende der Kulturstiftung der Kreissparkasse zeigten sich offen für eine weitere Förderung.
Zum Ende des Jahres 2024 überwies die Stadt Gelnhausen dem Beschluss des Magistrats folgend 2.000 € an unseren Förderverein.
5.) Spendenbescheinigungen
Spenden an gemeinnützige Vereine, wie wir, können bis 300 €, ohne Bescheinigung, einfach mit dem Kontoauszug beim Finanzamt geltend gemacht werden. Der Schatzmeister bittet um Verständnis, dass deshalb keine automatischen Spendenbescheinigungen ausgestellt werden.
Bei Spenden über 300 €, wird selbstverständlich eine Spendenbescheinigung, die beim Finanzamt „Zuwendungsbescheinigung“ genannt wird, ausgestellt.
6.) Die Website des Fördervereins wurde in den ersten Tagen des neuen Jahres fertiggestellt.
Sie ist unter:
https://rabbinerhaus-gelnhausen.de/
zu öffnen.
7.) Wir sind keine Website-Experten und brauchen –nicht nur dort – dringend beratende Kompetenz. Immer mehr stellt sich heraus, welch großen Zeitaufwand und wie viel Arbeit das Engagement für das Rabbinerhaus bedeutet. Deshalb sind wir für die Bewältigung, der vor uns liegenden Aufgaben, dringend auf Unterstützung geistiger, materieller und personeller Art angewiesen.
Wir sehen uns spätestens bei der Mitgliederversammlung, danken für Ihre Unterstützung und verbleiben bis dahin mit den besten Grüßen.
Arno Fischer
Ursel Cichon
für den Vorstand